Kapellenweg Biet

 

Infos zum Kapellenweg Biet: Tourdaten, Tourkarte, Wegbeschreibung

Kapellen und Kirchen

1 Tiefenbronn

Logo_Kapellenweg Pfarrkirche St. Maria Magdalena (1)

Eine Schenkungsurkunde erwähnt in der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts erstmals “Diefenbrunnen”. Fromme Stiftungen in den Jahren 1347 und 1395 bezeugen das alte Marienpatrozinium der Tiefenbronner Kirche. Berühmte Altäre: Der Magdalenenaltar von Lucas Moser (1431/32) ist ikonographisch dem Thema Reue-Buße-Umkehr gewidmet, exemplarisch dargestellt am Schicksal der Hl. Maria Magdalena. Der Hochaltar von Hans Schüchlin (1469) ist einer der bedeutendsten Flügelaltäre Südwestdeutschlands. Das große Retabel mit beidseitig bemalten Flügeln, Predella und Gesprenge ist ikonographisch ein Marien- und Passionsaltar. Das wichtigste Kleinod des Tiefenbronner Kirchenschatzes stellt die gotische Turmmonstranz des Augsburger Künstlers Jörg Seld (1500) dar. 
Geöffnet: Ostern-Allerheiligen 
tägl. 13.30-16.30 außer Montag
Allerheiligen-Ostern nur Sa. u. So. 14.00-15.30

Logo_Kapellenweg Johannes-Kapelle (9)

Die Friedhofskapelle wurde 1515 zu Ehren Johannes des Täufers erbaut. Sie hat die Gestalt eines dreiseitig geschlossenen Chores. Über dem gotischen Südportal steht in einer Nische der volkstümliche Brückenheilige des 18. Jahrhunderts Johannes Nepomuk. Der Altar im Innern mit der Taufe Jesu im Jordan ist eine Stiftung des Franz Karl von Gemmingen aus dem Jahre 1684.
Geschlossen, Schlüssel im Rathaus


2 Mühlhausen

Logo_Kapellenweg Marienkapelle (2)

Die erste Kapelle datiert auf das Jahr 1685. Sie litt jedoch in den Kriegswirren und war bald baufällig. Deshalb wurde 1722 ein Neubau errichtet und der „unbefleckten Empfängnis Mariae“ geweiht. Der nur noch zum Teil erhaltene Deckenstuck und die Altardekoration stammen aus der Zeit der Erbauung.
Geöffnet an Sonn- und Feiertagen

Logo_Kapellenweg Dreifaltigkeitskapelle (2)

Im Jahre 1710 wurde bei der Brücke über die Würm auf Grund einer Stiftung des Vogts Johann Adam aus Landeck „zu ehren der hoch heiligen Dreifaltigkeit eine saubere und andächtige Capellen aufgeführt“. Das so beschriebene Kapellchen ist in seinem ursprünglichen Zustand vollständig erhalten.
Täglich geöffnet


3 Lehningen

Logo_Kapellenweg Filialkirche St. Ottilia

Um 1500 wurde die Filialkapelle als Chorturmkirche erbaut. Der schlechte bauliche Zustand veranlasste den Neuhausener Dekan Johann Georg Martin Rösner im Jahre 1746 zur gründlichen Instandsetzung. Kunsthandwerker aus dem Allgäu schmückten den Innenraum mit reichen Stuckaturen an der Decke und den drei Altären aus. 1980 verlängerte man das Langhaus um eine Fensterachse. Das neu eingesetzte gotische Westportal erhielt ein Tympanon des Münchner Bildhauers Wilhelm Müller, der auch den neuen Zelebrationsaltar schuf.
Geschlossen. Schlüssel unter Tel. 07234-7241


4 Neuhausen

Logo_Kapellenweg Kapelle St. Sebastian (4)

Im Jahre 1475 erbauten die Bürger von Neuhausen diese Kirche als Friedhofskapelle. Der bestehende Friedhof um die Pfarrkirche reichte nicht mehr aus und machte eine Neuanlage am damaligen Ortsrand notwendig. Der Titelheilige ist St. Sebastian, der Schutzpatron gegen die Pest. Das Innere überrascht mit einer nahezu unveränderten Ausstattung aus der Entstehungszeit.
Täglich geöffnet

Logo_Kapellenweg Pfarrkirche St. Urban + Vitus (4)

Erbaut  1523, barockisiert 1711-1771. Ausführlicher Kirchenführer am Schriftenstand erhältlich.
Täglich geöffnet

Logo_Kapellenweg Kerker-Christi-Kapelle (4)

Ursprünglich war sie ein Teil der Wehranlage, die im 15. Jahrhundert zum Schutz der Bevölkerung errichtet wurde. Der nördliche Turm und Teile der Mauer wurden 1521 beim Neubau der Kirche abgebrochen. Der bestehende Turm war um 1740 Ruine. In ihn wurden „die totgeborenen und ungetauft gestorbenen Kinder geschoben und mit Steinen bedeckt“. Um den unwürdigen Zustand zu beheben, ließ Dekan Rösner (1741-1781) den Turm zu einer „Kapelle des Gefängnisses oder Kerkers Christi“ aufbauen und umgestalten. Seit den beiden Weltkriegen beherbergt die Kapelle auch die Erinnerungstafeln für die Gefallenen.
Frei zugänglich

Logo_Kapellenweg Kapelle St. Wendelinus (4)

Die landschaftlich reizvoll gelegene Kapelle wurde 1723 an Stelle einer älteren neu errichtet. Den Altar stiftete 1736 Carl Dietrich von Gemmingen zu Ehren des Hl. Wendelin. Seit 1960 dient die Kapelle auch der Verehrung der Muttergottes von Schönstatt.
Täglich geöffnet


5 Schellbronn

Logo_Kapellenweg St. Nikolaus (5)

Bischof Ulrich von Konstanz weihte 1134 die ursprüngliche Kapelle zu Ehren des Hl. Nikolaus. Sie wurde 1752 abgebrochen und durch den Neuhausener Baumeister Josef Haslach neu errichtet. Ihr Zwiebelturm überragt als Wahrzeichen Kirche und Dorf. Unterstützung fand das Vorhaben durch die Ortsherrschaft von Gemmingen, Dekan Rösner aus Neuhausen und den Schellbronner Bürger Christian Morlock, die damit den Grundstock zu einer selbstständigen Pfarrei legten. Von der ursprünglichen Ausstattung im Innern sind wertvolle Bildwerke aus Gotik und Barock erhalten.
Täglich geöffnet 


6 Hohenwart

Logo_Kapellenweg Heilig-Kreuz-Kapelle (6)

Im Jahre 1689 gelobten die Einwohner der Pfarrei Neuhausen, zu der Hohenwart gehörte, eine jährliche Wallfahrt zum Heiligen Kreuz als Dank dafür, von den Zerstörungen des Pfälzer Erbfolgekriegs verschont geblieben zu sein. Gegenstand der Verehrung war schon im Mittelalter das Bild des kreuztragenden Christus, das im Innern auf dem Altar steht. Um 1490 war die Kirche erbaut worden, 1728  wurde das Langhaus verlängert und ab 1741 erhielt der Innenraum auf Initiative von Dekan Rösner aus Neuhausen seine barocke Ausstattung, zu der heute auch die älteste Barockorgel Nordbadens gehört. 1980 wurde, nach Abschluss einer gründlichen Renovation, die Wallfahrt neu belebt.
Täglich geöffnet


7 Hamberg

Logo_Kapellenweg Kapelle St. Wolfgang (7)

Im Jahre 1748 wurde die alte Filialkapelle unter Johann Dietrich von Gemmingen und Dekan Johann Georg Martin Rösner aus Neuhausen gründlich erneuert. Der Innenraum zeigt sich im heiteren Rokokostil mit bemerkenswerten Stuckarbeiten an Decke und Altar. 1938-41 entstand daneben der Neubau, dessen Eingangsportal die Schutzmantelmadonna der Pforzheimer Künstlerin Gisela Bär schmückt.
Täglich geöffnet


8 Steinegg

Logo_Kapellenweg Waldkapelle (8)

Sebastian Forsterer stiftete diese Kapelle um das Jahr 1680. Sie erhielt den Namen „Maria Hilf“, da der Sage nach zwei Schlossfräulein unter dem Felsen Zuflucht und Rettung vor der Verfolgung fanden. Carl Dietrich von Gemmingen (1694-1745) ließ sie im Rokokostil ausgestalten und 1739 der „Schmerzhaften Muttergottes“ weihen.
Geöffnet an Sonn- und Feiertagen


KAPELLENWEG BIET des katholischen Dekanats Pforzheim
www.dekanat-pforzheim.de

 

 

 

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