GEMEINDEKINDERGARTEN
Schauinslandstraße 5
Neuhausen/Steinegg
    
 
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  1. Die Einrichtung
  2. Ziele und Formen unserer
    pädagogischen Arbeit 
  3. Zusammenarbeit mit den Eltern
  4. Ein Tag / Eine Woche / Ein Jahr im Kindergarten

 

 

   

Warum eine Konzeption?


Dann und wann
das Tempo verlangsamen,
anhalten
sich hinsetzen und setzen lassen
was sich in uns bewegt,
unsere Strukturen wahrnehmen
sehen, was und wie wir sind.

 

Dann und wann
das Tempo verlangsamen,
anhalten
aus der Tiefe Bilder aufsteigen lassen
dankbar sein und sehen
was sie uns zeigen wollen
wohin sie uns weisen.

Max Feigenwinter
 

Unsere Konzeption dient dazu, unsere Arbeit gegenüber Eltern, Träger, Fachkräften und interessierten Personen transparent zu machen.

Unsere Konzeption ist unser "roter Faden". Er hilft uns von Zeit zu Zeit innezuhalten, um zu überprüfen, ob Ziele und Methoden noch stimmen oder angepaßt und im Team und mit den Elternbeirat neu formuliert werden müssen. 

   
 

 

 Oliver Korz                                                                   Veronique Picardat
( Bürgermeister)                                                         (Kindergartenleiterin)

 

Das sind wir:
Wir sind ein zweigruppiger Kindergarten für 44 Plätze im Alter von 2 Jahren bis zum Eintritt in die Schule.


Adresse
:
Kindergarten Steinegg
Schauinslandstrasse 5
75242 Neuhausen
Tel.: 07234/8844
E-Mail-Adresse: Kindergarten@neuhausen-enzkreis.de 

Träger:
Gemeinde Neuhausen
vertreten durch Herrn Bürgermeister Korz.

Personal:
Derzeit vier Erzieherinnen und eine Sozialpädagogin
- Frau Carl: 50%
- Frau Franke: 62,5%
- Frau Härter: 100%
- Frau Jost-Fütterer: 40%
- Frau Picardat: 85% (Leiterin)
 

Unser Team wird gelegentlich durch Schülerinnen oder Praktikantinnen aus unterschiedlichen Schulen unterstützt. 

Frau Seel kommt täglich um die Kindergartenräume zu reinigen.
 

Geschichte 

Das jetzige Kindergartengebäude diente nach seiner Erbauung im Jahr 1904 als Rathaus. Gleichzeitig wurde ein Schulsaal erstellt. Im Juli 1974 eröffnete der Kindergarten. Stetig steigende Kinderzahlen machten es im Jahr 1983 erforderlich, eine zweite Kindergartengruppe ins Leben zu rufen. 1998 wurde unter anderem durch die Erschließung des Neubaugebietes "Zimmerplatz" eine neue Gruppe notwendig. Durch den Rückgang der Kinderzahlen wurde im September 2004 die dritte Gruppe wieder geschlossen und der Gruppenraum den Kindern als Bewegungs- und Intensivraum zur Verfügung gestellt.

Einzugsgebiet und Lage des Kindergartens 

Steinegg ist ein Ortsteil der Gesamtgemeinde Neuhausen. Die Kinder unserer Einrichtung kommen alle aus diesem Ort. Der Kindergarten liegt ruhig an einer Spielstraße im Ortskern. Die nahegelegenen Wälder und Wiesen bieten uns viele zusätzliche Möglichkeiten für Aktivitäten. Außer unserem Gartengelände nutzen wir auch gelegentlich den öffentlichen Spielplatz von Steinegg. 

Räumliche Situation 

Unsere Kinder haben einiges an Räumlichkeiten zur Verfügung. Pro Gruppe haben sie jeweils einen Gruppenraum und einen Nebenraum zum Spielen. Die Nebenräume werden als Bewegungsraum und Projektraum für kleine Gruppen genutzt. 

Außengelände 

Für die Eltern ist unser Garten durch den Hinterausgang des Kindergartens zu erreichen. Ein Weg neben dem Gebäude führt auch zum Außengelände und ist während der Freispielzeit im Garten durch ein Tor verschlossen. Der Garten bietet viele Spielmöglichkeiten wie sandeln, schaukeln, klettern, wippen, rennen, rutschen, Rollenspiel im Bauwagen, Fahrzeuge fahren, Ballspielen.... 

Rechtliche Grundlage 

Wir arbeiten nicht für uns isoliert, sondern stehen in Verbindung und Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Personen, Behörden, Verbänden und Beratungsstellen.

Arbeit mit Kindern umfasst weitaus mehr als das tägliche "Spielen". Wir wollen als Partner und Anwalt die Kinder während einem ihrer wichtigsten Lebensabschnitte begleiten. Im Bewusstsein dieser Verantwortung möchten wir Kinder, Eltern und Erzieherinnen mit in unser Tun eingebunden wissen.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder zu einem positiven Umgang mit sich selbst, mit der Natur und den Mitmenschen finden. Wir begleiten sie auf dem Weg zu der Erfahrung, dass sie auf diese Weise Teil einer Gemeinschaft sind.

Das ist das Fundament unserer Konzeption      

          P lanung

         A nregung

         E ntwicklung

         D iskussion

         A nerkennung                              

        G anzheitliche Förderung            

         O ffenheit                                      

         G emeinschaft                            

         I nteresse                                      

         S elbständigkeit                             

         C hristliche Grundhaltung               

         H öhepunkt

         E rfahrung

         S elbstvertrauen

  

        

        

       

  K reativität

  O rientierung

  N aturerfahrung

   Z uwendung

   E rlebnis

   P artnerschaft

   T oleranz

        

        

      

 

 

Die Kinder haben in vielen Bereichen, die sie betreffen, ein Mitspracherecht. Anweisungen und Verbote der Erzieherinnen werden nur mit Begründung gegeben und gelten für alle gleichermaßen. Grundsätzlich gilt, dass Erziehung als gemeinsame Beratung verstanden wird und nicht als Machtausübung. Wir führen somit einen "partnerschaftlich-demokratischen" Erziehungsstil.

Der Kindergarten ist als familienergänzende Einrichtung zu sehen, welche in enger Zusammenarbeit mit dem Elternhaus stehen sollte. Wir wollen die Kinder in ihrer eigenen Art annehmen, sie in ihrer Entwicklung "wachsen lassen", begleiten und fördern. Wir möchten diese Entwicklung ganzheitlich begleiten und besonders in den folgenden Bereichen fördern. Alle genannten Ziele dürfen nicht nebeneinander gesehen werden, sondern fließen in der Praxis im Alltag ineinander über.

Umgangsformen mit Kindern und Erwachsenen erlernen
Sich in andere hineinzuversetzen, dem anderen Kind zuzuhören und es zu akzeptieren, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme verstärken
Freunde, Spielpartner und Spielgegner finden
Mit Gefühlen, negativer als auch positiver Art, umgehen
Regeln und Freundschaften bieten Geborgenheit, Sicherheit und Selbstvertrauen
Mit Freunden streiten und sich wieder versöhnen lernen
Im Kindergarten wird im Kleinen geübt, was in weiteren Beziehungen benötigt und ausgebaut wird
Werte, Regeln und Normen wie Rücksichtnahme, Toleranz, Selbständigkeit verinnerlichen
Kontakt knüpfen und Freundschaft schließen:
innerhalb, aber auch außerhalb der Gruppe
Die Sprache ist wichtig um
miteinander in Verbindung
treten zu können.
Sprache und Denken stehen
in engem Zusammenhang

Ziele:

Freude am Sprechen
Rollenspiel, Fingerspiel,
Märchen ,Gedichte,
Lieder, Bücher..

Das Erlernen der
deutschen Sprache für
ausländische Kinder
intensiv unterstützen







 

Konflikte verbal lösen

 

Formen unserer Arbeit

Durch die Beobachtung von einzelnen Kindern und Gruppen werden Bedarf und Interesse herausgestellt

Wöchentliche Teambesprechungen erlauben Reflektion, Austausch, Organisation, Planung

Ein themenorientierter Plan - erstellt vom Team- wird für die Eltern sichtbar ausgehängt

Planung ist einwichtiges Arbeitsmittel um unsere Ziele zu erreichen

Ein themenorientierter Plan - erstellt vom Team- wird für die Eltern sichtbar ausgehängt

 

Jede Gruppe nimmt Elemente  für ihren Wochenplan heraus, der an die Gruppensituation angepasst wird

Traditionelle Feste und Rhythmen im Jahresplan

Regelmäßige Elterngespräche

Altersgerechte Förderung

Durch die immer frühere Einschulung der Kinder, den gesetzlichen Anspruch auf einen Kindergartenplatz ab drei Jahren sowie seit Februar 06 die mögliche Aufnahme von 2 Jahre alten Kindern der Gemeinde, sind in unserem Kindergarten immer jüngere Kinder anwesend. 

Die Kinderzahl erlaubt uns mit kleineren Gruppen zu arbeiten.

 In unseren zwei Gruppen

sind die Kinder
 altersgemischt verteilt  

Dies ermöglicht viele positive und unverzichtbare Erfahrungen: 

- Die Großen lernen den Kleineren zu helfen

- Die Jüngeren werden durch das Vorbild der Älteren gefördert. 

Diesen Austausch möchten wir weiterhin vertiefen

aber auch -parallel dazu-

altersgerechte und gezielt getrennte Aktivitäten anbieten.  

Kleingruppenarbeiten

und altersgetrennte Angebote

sollen zur besseren Integration dienen

Kleingruppenarbeit

Durch das tägliche Beobachten sowie durch Gespräche mit den Eltern können wir manche Schwächen erkennen (Gedächtnis, Sprache, Fein- oder Grobmotorik...). Manche dieser Schwierigkeiten müssen durch professionelle Fachleute behoben werden (Logopäde, Ergotherapeut...). 

Viele Probleme jedoch können durch Gespräche mit den Eltern und Kleingruppenarbeiten im Kindergarten verbessert werden.      

Dieses Arbeiten in kleineren Gruppen möchten wir während der Freispielzeit

gruppenübergreifend oder gruppenintern

je nach Bedarf leisten!  

Altersgetrennte Angebote 

Um eine bessere Förderung der Kinder zu erreichen und um ihnen mehr Möglichkeiten zu geben sich altersgemäß zu betätigen finden altersgetrennte Angebote statt

Im letzten Jahr vor der Schule
möchten wir unseren „Riesen“ eine gute Vorbereitung
auf die Schule anbieten.

Dies soll -zusätzlich zur täglich
ganzheitlichen Förderung-
wöchentlich während der „Tintenfässlerstunde“
sowie während gelegentlicher Intensivarbeiten geleistet werden.
Dabei sollen die Vorschulkinder unter anderem lernen,
sich über längere Zeit zu konzentrieren, sowie Anweisungen aufzunehmen
und diese umzusetzen.

Freispiel als bedeutungsvolle Aktivität 
Für das Kind bedeutet es
:

  
Dem eigenen Spielbedürfnis nachgehen zu können

Spielpartner
und Spielort selbst wählen zu können 
Die Entwicklung einer integrierten Persönnlichkeit 

Soziales
Zusammenwirken 
Weiterentwicklung der Sprache 
Anregung von Fantasie und Eigeninitiative

Verarbeitung
von positiven wie negativen Eindrücken

 

Für die Erzieherinnen bedeutet es:  

Beobachtung von Einzel- und Gruppensituationen
Arbeit in kleinen Gruppen 

Hilfe
anbieten 
Kinder individuell fördern 
Möglichkeit von Werkangeboten 
Stärken und Schwächen der Kinder erkennen

Funktionsecken

Puppenecke
mit

 

 

 

ist der Rollenspielbereich
Küche, Couch, Kleidung, Puppen...

 

 

 

       
Bauecke zum Konstruieren und Bauen                                 mit:   Holzbausteinen, Lego, Fahrzeugen                  Naturmaterialien, Tieren

 
Kuschelecke

Bereich zum Ausruhen
und sich zurückziehen

Lesecouch

zum Bilderbücher anschauen, Geschichten hören

Maltisch

werken, basteln, malen Holzstifte, Wachsmalfarben, Kleister, Wasserfarben, .....

Esstisch      zum Frühstücken
bis ca. 10.30 können die Kinder am Esstisch
frühstücken. Die Kinder bringen ihr Essen
selbst mit. Zum Trinken gibt es Tee und Mineralwasser. 

Bewegungsraum:  schaukeln, wippen, Trampolin springen, klettern, toben mit:  Kletterwand, Trampolin, Schaukel...

 

Die Zusammenarbeit mit den Eltern hat einen hohen Stellenwert,
weil unsere Arbeit nur mit den Eltern
-und nicht gegen sie- erfolgreich sein kann.
Wir wünschen uns,
dass auch die Eltern sich bei uns im Kindergarten wohl fühlen.
Erst dann können wir gemeinsam mit den Eltern
das Kind in seiner Entwicklung begleiten,
damit es sich entsprechend seinen Bedürfnissen
und Fähigkeiten entfalten kann.
Wichtige Elemente der Elternarbeit, die wie ein Geflecht
ineinander greifen, sind für uns:

 

Welche Elemente
den Ablauf eines Tages, einer Woche, eines Jahres
bestimmen ist auf den folgenden Schaubildern abzulesen.

          Mittagspause

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